Seite zu groß?
 Der Gepard hat gemeint, diese Seite sei zu groß, um noch sinnvoll auf einem Endgerät dieser Größe dargestellt zu werden. Und nun?

Zeitungsschnippsel

Wenn ich mal nicht weiß, wohin damit, dann landet es einfach hier: Randinformationen, lose Zeitungsartikel oder Humoriges. Das ist also die Wühlkiste.

Aussagen, ich sei lediglich zu faul zum Aufzuräumen, weise ich entschieden von mir und außerdem kann ich machen was ich will, ich bin nämlich schon groß. So! Und wenn ich mal unter Dein Bett schaue, dann bin ich mir gar nicht mal so sicher, ob Kritik an meiner Art der Ordnung überhaupt noch eine legitime Grundlage hat.

...es tut doch gar nichts zur Sache, wie ich in Dein Schlafzimmer komme und es gibt auch keinen Grund, vom eigentlichen Thema abzulenken. Der Vergleich muss schon erlaubt sein, denn wenn ich hier Socken sehe, die sicher schon ein halbes Jahr hier liegen, dann erachte ich die Beanstandung anderer Ordnung für vermessen. Doch doch, der Vergleich ist sehr wohl richtig. Wie, Dein Schlafzimmer sei kein öffentlich begehbarer Raum? Also da habe ich anderes...

Und hoch oben der Mond - sein Blick des Lichtes ganz verhüllt von nächt'gen Wolken. Keine gewillt zu gehen, keine ängstlich genug sich von des leisen Windes Grollen vertrieben zu lassen, keine mutig genug sich aus der Wolkengruppen Zwänge zu befreien, freizugeben den getreuen Wächter, dem doch so wichtigen Nachtlicht der noch wachen Wesen.

Und tief drunten ein Kater - kaum kenntlich dieser in mürrischer Dämmerung. Nur zu ahnen ist's der Pfoten Richtung, nicht mehr Augen, kaum mehr Ohren weisen den Weg, nicht einmal der stille, meist einz'ge Begleiter hoch oben an seiner Seite. Den rechten Pfad allein er nur mehr wähnt durch vager Düfte Inspiration. Wahrlich wenig ist's - kaum genug um fort zu gehen und doch zu viel als dass der Stillstand rechtens wär. Setzt zögerlich nur einen Schritt dem andern nach, gleich eines Felsens schwerer Lasten geknechtet durch des Parden Tatzen die ihm ergebenen Zweige bersten, ganz gleich wie sanft, wie überlegt er weiche Ballen niedersetzt. Unerfüllbar der Wunsch bar jeglich Lautes der Weiten Dunkel ungeleitet zu durchschreiten, unmenschlich die Bürde zu entscheiden welches Astes Sicherheit des andern Astes Unheil sei.

Und hoch oben der Mond - sein Blick des Lichtes noch immer verleugnet ist von dunkelnd Wolken Übermacht, nicht Licht noch Wind geeinter Kräften hindurch zu dringen fähig sind.

Und tief drunten der Kater - kaum kenntlich dieser in mürrischer Dämmerung, geht weiter seiner Richtung Lauf. Den Untergrund so sacht ertastet, so sehr bemüht um jeden Zweig der Kater auch in Rechnung nimmt, die glatte Baumeswurzel zum Stand zu erwählen. Nur wenig sind es der Sicheren welchen. Nur all zu oft zu Fall gebracht liegt er darnieder, tief am Boden der Zweige gleich die er noch eben bewahren wollt. Nicht jene Wurzel oder Zweige ihn erheben, allein der Stolz zum Fortgang mahnt, gleichwohl die stechend schmerzend Pfote ihn noch unbeholfener macht.

Und hoch oben der Mond - sein Blick des Lichtes noch immer verleugnet ist von dunkelnd Wolken Übermacht.

Und tief drunten der Kater - kaum kenntlich dieser in mürrischer Dämmerung, lahmt weiter seiner Richtung Lauf. Unwägbar ob der fehlend Sichten, einer Unterwerfung gleich, zwängt tief und tiefer noch geduckt sich durch der stachelnd Sträucher Wände. Geknechtet nun wie einst die Äste, schiebt kläglich jammernd, ungehört sich dicht gedrängt am Boden entlang. Die Krallen tief versenkt in zweigbesetzter Erden zieht er sich durch die Dornen fort. Ein jede ihm zur Strafe ist für Taten die er nie gewollt, ein jede ihm Entstellung wird für seines Daseins übriger Tage, ein jede ihm zu Leiden wird bis er des Lebens müde ist.

Und hoch oben der Mond - sein Blick des Lichtes gänzlich frei von Groll und Missgunst, gleichwohl ihm durch der Sonne funkelnd Wesen seit jeher nur die Nacht verbleibt. Kaum mehr jemand auf den Beinen, um sich seiner zu besinnen, nicht einmal der Kater den Blick gericht' gen Himmel, um das sachte Lächeln der sanften Strahlen zu erwidern.

Denn tief drunten der Kater - rot gezeichnet, schleppt weiter sich seiner Richtung Lauf. Sacht erhellt gewesen nun der Weg bis hin zum Felsgestein, kein Hindernis das ungesehen verbleibt, nur ein paar Schritte hin zum Ziel, dass ihm der Mond zum End hin weist - der Vorsprung dort am Waldesrand. Die Pfoten abgrundnah gestellt, in letzter Würden Positur entrichtet ist der Blick der Dankbarkeit hinauf zum stets so treuen Freund... bevor er weitergehen kann.

"Nicht doch, Kater... Genieße einfach nur die Aussicht, nur die Aussicht."

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