Lebensraum:
Der Luchs ist in gemäßigten Zonen Europas, Amerikas und Asiens zu finden. Vorzugsweise bevölkert er die Laub- und Mischwälder der Kontinente mit dichtem Buschwerk, lebt aber auch in offenem Gelände in Tibet (siehe unten: Lebensräume der Katzen).
Gewicht: bis 30kg
Fellfarbe:
Die Fellfarbe des Luchses ist gelb-braun - rot-grau, wobei das Kinn- und Bauchfell creme-weiß ist. Das Fell hat schwarze Flecken. Luchse haben recht langes Fell. An den Ohren haben Luchse ca. 4cm lange "Ohrpinsel", die ihm das typische Aussehen verleihen
Jagd:
Luchse jagen bevorzugt in der Abenddämmerung, wobei sie es meisterhaft verstehen, sich an ihr Beutetier zu schleichen. Sie sind gute Pirschjäger, sodass sie ihr Opfer aus dem Hinterhalt zur Strecke bringen. Die Hauptbeute der Luchse reicht von Mäusen bishin zu Hirschen, d.h. er bejagt so ziemlich alles, was er jagen kann (sogar andere Raubtiere wie z. B. Füchse). Fast schon katzentypisch ist auch der Luchs ein Einzelgänger, wobei sein Territorium ca. 25km2 - 250km2 umfasst, was aber von der Verfügbarkeit der Beutetiere abhängt. Ausnahme bildet die Paarung.
Trächtigkeit: 65 Tage - 75 Tage
Wurfgröße: 2 - 5 Junge
Mit 6 Wochen fressen die Jungen das erste Fleisch, während sie mit ca. 3 Monaten von der Mutter entwöhnt werden. Luchse bleiben ca. 1 Jahr bei der Mutter (bis zur nächsten Paarungszeit im Frühling).
An und für sich gilt der Luchs als nicht gefährdet, nur wurde dieser in europäischen Gebieten nahezu ausgerottet, da er als "Schädling" angesehen wurde, weil er auch Haustiere und Nutzvieh erlegt hat. Derzeit versucht man aber recht erfolgreich, den Luchs auch in heimischen Wäldern anzusiedeln.