Lebensraum:
Der Ozelot ist wohl auch eines der Synonyme für Anpassungsfähigkeit, was seine weite Verbreitung auf dem amerikanischen Kontinent beweist. So erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet vom Süden der USA (Texas), über Mexiko und Mittelamerika bishin zu weiten Teilen Südamerikas, hinunter zu subarktischen Zonen. Er bewohnt Dschungel-Regionen, Bergwälder, Dornbuschgegenden und selbst Gebirge bis 3000m Höhe (siehe unten: Lebensräume der Katzen).
Gewicht: 10kg - 12kg
Weibchen sind dabei um etwa 1 - 2 kg leichter als die Männchen, da sie auch entsprechend kleiner sind
Fellfarbe:
Ähnlich dem Nebelparder, variiert die Fellgrundfarbe des Ozelots sehr stark, in Abhängigkeit von Unterart und Lebensraum. Sie reicht dabei von beige, grau bishin zu rötlich braun, wobei Hals und Bauch eine weiße Färbung aufweisen. Der Ozelot besitzt zudem eine recht eigenwillige Fellzeichnung. So hat er am Kopf 2 auffällige Längsstreifen auf beiden Seiten (siehe Bild). Diese Streifen erstrecken sich dann bis über den Hals. Den Ozelotrücken zieren lange, schwarze, ringförmige Flecken unterschiedlicher Größe, während seine Bauchflecken kleiner, komplett schwarz und tupfenförmig sind. Am Schwanz trägt er kleine, zum Teil offene Ringflecken.
Jagd:
Ozelots jagen bevorzugt nachts und auf dem Boden lebende Tiere, was aber nicht ausschließt, dass Ozelots gute Kletterer und Schwimmer sind. Hierbei kommen Affen, Wildschweine, Schlangen und andere Kleinsäuger als mögliche Beute in Frage. Ozelots sind Pirschjäger. Die Reviere können dabei eine Größe bis zu 20 km2.
Trächtigkeit: 75 Tage - 85 Tage
Auffallend häufigere Paarungszeiträume sind die Sommermonate.
Wurfgröße: 1 - 2 Junge
Ozelots sind mit ca. 20 - 30 Monaten geschlechtsreif
Vermutungen, dass die Ozelotpopulation, ob der Anpassungsfähigkeit der Tiere, trotz der fortwehrenden Zerstörung des Lebensraumes und der massiven Bejagung ihrer Felle wegen, aufrecht erhalten werden könnten, erweisen sich als falsch. Die Anzahl der Tiere geht zurück und auch diese Spezies ist vom Aussterben bedroht.