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Sexualität unter Großkatzen - Mit Leidenschaft und Biss

  • Sexualität unter Großkatzen - Mit Leidenschaft und Biss

    Sexualität unter Großkatzen - Mit Leidenschaft und Biss

    Man kennt es ja, kaum ist man mit den Kleinen in einem Tierpark, dauert es auch kaum mehr zehn Minuten bis man gefragt wird, was die zwei Löwen dort hinten überhaupt machen? Nun ja, mögliche Antworten könnten sein, dass sie sein Lieblingsspielzeug versteckt hat und er seinen Ärger darüber auf recht grobe Weise zum Ausdruck bringt. Man könnte auch mit Bildern arbeiten und die allseits beliebte Geschichte mit den Bienchen und Blümchen hervorkramen. Mit ein wenig Glück erkennt das Kind den fehlenden Zusammenhang zur eigentlichen Frage und hört von selbst auf weiterzubohren, da Sie es ihm ja offensichtlich nicht erzählen wollen.

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2 Kommentare zu diesem Artikel:

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  •  LeopardinDienstag, 19. Juli 2016

    leider läßt sich das nicht so genau sagen, ob Großkatzen, wie alle Katzen Rudeltiere oder Einzelgänger sind. Bei Tigern ist die Antwort relativ klar bei Löwen nicht ganz so, wobei die landläufige Meineung, dass zu einem Löwenrudel immer eindominantes Männchen gehört nicht stimmen muss. Ich konnte über mehrere Jahre Livesafaris im Internet verfolgen aus einem relativ geschüzten Gebiet, welches zum Greater Kruger park gehört. Dort wurden immer wieder Löwenrudel nur aus Weibchen besteht beobachtet, die sich mit verschiedenen mänlichen Gruppen sogenannten Koalitionen aus nicht immer mit einander Verwandten Tieren bestehen, wobei es manchmal dazu kommt, dass sich einzelne männliche Tiere kurzzeitig aus der Koalition lösen, was aber nicht zwingend notwendig ist, da die Verbände nicht permanent im Rudel unterwegs sein müssen, es aber die Jagd nach Büffeln sehr erleichtert. wobei gilt je größer das jagdbare Wild desto größer muss das Rudel sein. Und auch wenn die Löwen gemeinsam jagen ist ein aggressives Fressverhalten der Verwandtschaft gegenüber durchaus zu beobachten, deshalb ist eine gemeinsame Fellpflege und das Umschmeicheln vor der Jagd unerläßlich um das gemeinsame Ziel zu bekräftigen und die Aggressionen nicht zu hochschlagen lassen.
    Bei Leoparden ist das " rudelverhalten" nicht so eindeutig und es kommt deutlich häufiger zu aggressiven Revierkämpfen selbst von miteinander verwandten Leopardinnen. Da sie sehr effektive Jäger sind, brauchen sie die gemeinsame Jagd nur in Ausnahmefällen, nämlich wenn Jungtiere angelernt werden. Dennoch kommt es vor, das bei der Paarung mehrere Weibchen sich ein dominantes Männchen teilen, allerdings kann sich dieses Männchen nie sicher sein, dass es sich bei den Nachkommen auch um die eigenen handelt, da die Weibchen den wie oben beschriebenen Paarungsvorgang auch mirt anderen Männchen in der gleichen Hitze vollführen. Das kann, wie mehrfach beobachtet wurde, dazu führen, dass Jungtiere den Riss mit ihren potenziellen Vater teilen dürfen, obwohl Leoparden eher für ihr Einzelgängertum bekannt sind. Es gibt unter den wissenschaftlern die Theorie des versprängten Rudels. Was die Vermutung nahe legt, dass Leoparden, wenn es für die Arterhaltung notwendig ist durchaus so etwas wie ein Rudelverhalten an den Tag legen. Aggressives Verhalten ist aber auch bei Müttern gegen über dem fast erwachsenen Nachwuchs zu beobachten, wenn sich erneuter Nachwuchs angesagt hat, dann werden die Jungtiere aus dem Revier gedrängt auch mit Zähnen und Klauen bis hin zu Verletzungen, stirbt das neue junge, kann es aber durchaus sein dass die älteren Jungtiere wieder an einem gemeinsamen Mahl teilhaben dürfen. Aggression in Katzenkreisen ist also durchaus zu differenzieren, wobei mittlerweile angenommen wird, dass das aggressive Verhalten bei der Paarung durchaus den Zweck hat, Kraft zu sparen, also den kräftezehrenden Paarungsvorgang so kurz wie möglich zu halten um die Chance zu erhöhen noch bei Kräften zu sein, wenn der Eisprung dann endlich von statten geht. Auch bei Geparden ist soziales Verhalten nur dann angesagt, wenn es dem einzelnen tier nutzt, so z.B. bei halbwüchsigen Jungtieren, die sich von der Mutter lösen müssen und eigene Reviere suchen, solange keine Arterhaltung ansteht kooperieren Geschwister, kommen sie aber ins paarungsfähige Alter kann man ein aggressives Verhalten gerade bei gegengeschlechtlichen Tieren beobachten schon um Inzucht zu verhindern, wobei Weibchen eher paarungsbereit werden und sich dann auf die Suche nach einem entsprchenden Partner machen. Wie überall ist es nicht immer nur schwarz und weiß sondern gerade bei Tieren immer etwas dazwischen, immer gerade so wie es die Umwelt verlangt. Ansonsten ein sehr schöner Artikel, interessant geschrieben und mit einem Schmunzeln zu lesen. Danke dafür

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  •  LöwinSamstag, 13. September 2014

    Dass Katzen (gleich welcher Art) Einzelgänger sein sollen, ist eine ABSOLUTE Fehleinschätzung!
    Katzen haben ein so großes Revier und ein so großes Rudel (direkt und indirekt), gerade weil sie KEINE Einzelgänger sind, sondern viele und unterschiedliche Sozialkontakte zum Überleben brauchen. Rudel und Einzelgänger ist schon ein Widerspruch an sich.
    Katzen (Weibchen wie Männchen) teilen absolut alles friedlich miteinander: Jagen, Nahrung, Revier, Familie, Jungenaufzucht, Schlaf-/Ruheplätze, Wasserstellen, Männchen/Weibchen, Paarung(szeit) usw.
    Katzen schätzen z.B. Nackenbisse exakt so ein, dass sie nicht verletzend sind (sonst würden von der Mutter getragene Junge gar nicht überleben können). Es gibt nicht einmal langfristige, blutige Bissspuren. Aggressiv werden Katzen nur in Ausnahmesituationen, wenn sie entgegen ihrer Art leben sollen oder ihr Leben oder das eines Reviermitglieds gefährdet ist. Dabei schätzen sie die Aggressionen bewusst ein: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
    So viel positives, aggressionsloses, kooperatives Sozialverhalten und Teamfähigkeit findet man bei anderen Tierarten in dem Ausmaß eher selten!

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