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Der Indische Löwe

An dieser Stelle seien frech noch ein paar wenige Informationen zum Asiatischen Löwen (Panthera leo persica) ans Herz gelegt, bei dem es sich um die bedrohteste Löwenart handelt, da sich sein Bestand auf nurmehr ca. 200 - 250 Tiere beläuft (wenn man den abweichenden Meinungen glauben darf). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich lediglich über den kleinen Bereich des indischen Gir-Forrest (siehe auch: Lebensräume).

Die geringe Anzahl der Individuen wirft auch in diesem Kontext die Thematik der Inzucht auf, sodass man schon schnell nachweisen konnte, dass die Tiere auf genetischer Ebene vergleichbar identisch sind, wie Geparde untereinander. Ferner nimmt man an, dass die Asiatischen Löwen schon in wenigen Jahren nicht mehr fortpflanzungsfähig sein werden. So ergaben unterartliche Paarungen zwar fertilen Nachwuchs, die Unterart des indischen Löwen wird aber kaum ohne Unterarten-Kreuzungen weiterbestehen können.

Persischer Löwe
Persischer Löwe - © 2008-07-01 14:53:30 Panthera Leo Persica
 

Asiatische Löwen erscheinen im Allgemeinen kleiner als ihre Afrikanischen Verwandten. So werden gewichtige Durchschnittwerte von Indischen Mähnenlöwen gerade mal auf ca. 160 kg bis 180 kg festgelegt, während Weibchen, entsprechend leichter, auf nurmehr 110 kg bis 120 kg kommen. Abgesehen davon ist der indische Löwe durch seine längsseitige Bauchfalte zu erkennen und der auffallend spärlichen Mähne im Vergleich zu den Afrikanischen Löwen.

Bedingt durch die geringe Verbreitungsfläche und dem damit einhergehenden Mangel an Beutetieren unterscheidet sich auch das Verhalten der Gir-Löwen im Bezug auf die Arikanischen. So wird beobachtet, wie nur zwei bis vier Weibchen eine Gruppe bilden, die unabhängig von den Löwenmännchen agiert und nur zur Paarungszeit und bei größeren Jagden zueinander finden. Die Männchen bilden ihrerseits Gruppen. Es treten aber auch durchaus "gewohnte" Rudelstrukturen auf, jedoch auch hier nur mit wenigen Tieren.

Der Fortbestand erscheint ungewiss - zwar stellt der Schutz ob des kleinen Verbreitungsgebietes der Löwen vergleichsweise wenige Probleme dar, aber durch die stetig wachsende Zahl an Individuen werden Tiere immer öfter auch außerhalb des Reservates gesichtet, welchen seitens der verarmten, indischen Bevölkerung aber reichlich intolerant entgegengetreten wird. Verständlich, denn die Löwen reißen gelegentlich Haus- und Nutztiere, seltener fanden sogar Übergriffe auf die Bevölkerung statt, sodass der inzuchtgeschwächten Population nun auch verstärkte Bejagung zu schaffen macht.

Und alles andere weist allein die Zeit.

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