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Hoch oben der Mond

Und hoch oben der Mond - sein Blick des Lichtes gänzlich frei von Groll und Missgunst, gleichwohl ihm durch der Sonne funkelnd Wesen seit jeher nur die Nacht verbleibt und ihm in all der Erden Zeit nicht in Ansätzen jene Aufmerksamkeit entgegen kommt, wie sie dem so nahen Stern zu Teil gewesen ist. Kaum mehr jemand auf den Beinen, um sich seiner zu besinnen, kaum jemand den Blick gericht' gen Himmel, um das sachte Lächeln der sanften Strahlen zu erwidern, stets hörig der Sonne leuchtend Mitgefühl.

Und tief drunten zwei Katzen - das wertschätzende Auditorium inmitten des geheimen Lichterspieles des nächtlichen Begleiters. Der Augen Widerschein im Lichte nur vier gewesen an der Zahl, doch blickt der Silbermann herab, als seien es der Augen tausende, schaut mit Stolz darnieder, als sei er es den sie Sonne nennen, führt auf dem nächt'gen Publikum sein wahrlich schönstes Stück.

Und zwischen Katz und Mond gedrängt manch laubreich Wipfel im kleinen Hag - verschleiern die Aufführung des Mondes, gewähren ihm nur manchen Blick auf den Moment des Katzenpaares Zweisamkeit. Doch unberührt ob all der grünend Hindernisse führt er fort den Tanz des Lichtes, durchstreift den blättrigen Pfad hinab auf der Felinen Fell, wirft Licht, wirft Schatten, zu erweisen die Richtigkeit um die im Sinnspruch verallgemeinernde Farbgebung der Katzen bei Nacht.

Und tief drunten zwei Katzen - das eng umschlungene Auditorium inmitten der zweifarbigen Symphonie des Schimmers. Im vagen Schein nicht kenntlich ist, welch Fleck welch Wesens Zierde ist, kaum auszumachen scheint, welch Mal ein längst gegebenes ist und welches ein Ausdruck der zeichnenden Schatten Zeitweiligkeit sein mag. Tief berühren sich beider Tiere glanzvoll Blick, erlauben ungetrübte Einsicht in die Impressionen des anderen. So nah bei einander, so vertraut in dieser Sekunde, so lang ersehnt vom Katertier und schon von Weitem abzulesen ist die Dankbarkeit im funkelnd, Licht reflektierenden Auge und der glänzend, Tränen verschwommenen Sicht. Zu erahnen ist das leise Geräusch der rauen, gleichsam sanften Zunge des Katers entlang der Wange der angekuschelten Fleckenkatze, während sich die beschleckten Stellen neu ausrichten...

...wem sollte ich diese Kälte schenken, die Leere zumuten? Unmöglich sie zu pflücken, sie zerspringen in abertausend Splitter, winzige Kristalle, die im Fallen singen, den Atem der Elfen begleiten an jedes Ohr, das bereit ist zu hören. Nur der Mond weist den Weg zum Morgen, erlaubt der Sonne einen neuen Tag. Im Glasgarten küsst der Mond das Licht...

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