Seite zu groß?
 Der Gepard hat gemeint, diese Seite sei zu groß, um noch sinnvoll auf einem Endgerät dieser Größe dargestellt zu werden. Und nun?

Anmerkungen zu den Informationen

Wenn die Pharma-Industrie am Ende ihrer Produkt-Anpreisungen in TV und Radio von Risiken und Nebenwirkungen erzählt, dann tut man sicher gut daran, der Empfehlung nachzugehen. Einen ähnlichen Rat möchte ich dem geneigten Leser dieser Seiten an die Pfote geben, denn die auf den verschiedenen Seiten dargelegten Informationen haben keine uneingeschränkte Allgemeingültigkeit, das beigefügte Zahlenmaterial ist darüber hinaus sicher nicht geeignet, um darauf zu wetten.

Kurz gesagt, beziehen sich alle zitierten Daten auf Beobachtungen einzelner Tiere, einzelner Rudel in eng begrenzten Gebieten. Bei allen physikalischen und biologischen Gesetzmäßigkeiten gibt es (lebewesentypisch) individuelle Unterschiede, abhängig von Alter, Lebensregion oder gar klimatischen Verhältnissen. Nehmen wir das Beispiel "Löwe" und fragen uns, wie die geneigten Biologen zu ihren statistischen Erhebungen kommen. Wenn man ein Buch zum Thema Löwen liest, muss man sich bewusst machen, dass die Autoren zumeist nur ein Löwenrudel über Jahre hinweg beobachtet haben. Alle Informationen, die sie erlangten, können sich also nur auf das eine Löwenrudel beziehen. Ließt man in diesem Zusammenhang zum Beispiel etwas über das Gewicht eines ausgewachsenen Mähnenlöwen, muss man sich beim Interpretieren dieser Werte auch eine Reihe an Zusatzfragen stellen.

  • War es ein junges, kräftiges Männchen?
  • War es ein altes, konditionell schwaches Männchen?
  • Wurden nur tote Tiere vermessen und gewogen?
  • Hat das Tier zuvor etwas gefressen?
  • Ist der Löwe durch eine Krankheit gestorben?
  • Wurde das Gewicht anhand der Skelettgröße geschätzt?
  • Welcher Unterart gehörte der Löwe an?
  • Wie groß ist die Verfügbarkeit an Beutetieren in der Region?
  • Wie ist der Löwe gestorben, bevor er vermessen wurde?
  • Sind vielleicht regionale Größenunterschiede zu verzeichnen?

Allein dieses Beispiel lässt erahnen, wie wenig vergleichbar reine Rechengrößen in der Natur sind. Was genau sagt nun ein Löwengewicht von 200Kg bis 250Kg und mehr aus? Eigentlich nichts, denn mit Abweichungen im zweistelligen Prozentbereich kann kein StatisTiger etwas anfangen, geschweige denn irgendwelche Vergleiche ziehen. Genauso gut muss man sich nicht so strikt an die für Löwen in Frage kommenden Beutetiere klammern, da es zum Beispiel Rudel gibt, die Strategien für erfolgreiche Elefantenjagden entwickelt haben. Man kann in diesem Falle davon ausgehen, dass die "löwentypischen" Jagdmethoden hier nicht mehr gelten und man darf sicher sein, dass sich in solch einem Fall die Mähnenlöwen am Beuteerwerb beteiligen.

Also viel Spaß auf den Katzenseiten, Kidogo Gepard.

Weitere Informationen

 

Verwandte Themen

Das könnte Dich interessieren:

 

Copyright 2000-2017 - Kidogo Gepard

This page uses valid CSSExterner Verweis in a XHTML 1.0 StrictExterner Verweis document type.
Page generation time: 0.036 Seconds (22 Queries)

 
 

Die Datenbank wird durchsucht...

Die Datenbank wird durchsucht...